März, 2022

20Mar16:00HUIT 2Berlin | Klanginstallation & Live-Interaktion

Details

Klanginstallation. Raumantworten des CLB Berlin auf einen Oktaeder-Lautsprecher.

Eröffnung:
Sonntag, 06.03.2022 um 16.00 Uhr mit Live-Interaktion der Klarinettisten Jürgen Kupke und Thorsten Müller sowie Martin Supper im Gespräch.

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, 16.00 bis 19.00 Uhr.

Live-Interaktion und Künstlergespräch:
Sonntag, 13. März 2022 um 16.00 Uhr.

Live-Interaktion und Finissage:
Sonntag, 20. März 2022 um 16.00 Uhr.

Raum
Jede der 8 Abstrahlrichtungen des Oktaeders wird den Raum auf eine andere Weise anregen. Das bedeutet, der Raum „antwortet“ auf 8 verschiedene Weisen. Die 8 gerichteten Lautsprecher können zusammen und einzeln erklingen. Zwischen Einzelansteuerung und simultanem Klingen aller 8 Lautsprecher-Chassis’ werden unterschiedlichste Kombinationen für das CLB Berlin künstlerisch ausgearbeitet.

Klang-Farbe
Das Klangmaterial bewegt sich zwischen abstrakten und relationalen Klängen. Punktuell und flächig. Längere „Pausen“ lassen den Eigenklang, das Rauschen des Raumes, deutlich(er) hören. Wenige Male werden dazu reale Instrumente im Raum zu hören sein.

Bewegung
Sich abwechselnde Abstrahlrichtungen des Oktaeders können auch Bewegungen simulieren. Reale Bewegungen werden jedoch zusätzlich in kleineren Zeiteinheiten bei huit 2 zu erleben sein: zwei Klarinetten-Spieler werden minimalistisch mit den Klängen aus dem Oktaeder interagieren und verschiedene Positionen im Raum einnehmen.

Oktaeder
Die Idee zur Konstruktion und zum Bau dieses Lautsprechers entstanden durch die derzeitige Welle der 3D-Audio-Konzepte. Die platonischen Körper Ikosaeder, Dodekaeder und würfelförmige Lautsprecherkonzepte sind bereits im künstlerischen Einsatz. Martin Supper entschied sich aus künstlerischen Erwägungen für die Konstruktion und den Bau eines Oktaeders.

Klarinettisten
Jürgen Kupke und Thorsten Müller

Prof. Dr. Martin Supper (*1947) lehrte Elektroakustische Musik und Klangkunst an der Fakultät Musik der UdK Berlin. Studium der Informatik, Linguistik und Musikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Ab 1980 als DAAD-Stipendiat zwei Jahre am Instituut voor Sonologie der Rijksuniversiteit Utrecht. Dort Studium der Computermusik und Elektroakustischen Musik bei Gottfried Michael Koenig. Diplom in Informatik, Promotion in Musikwissenschaft. Supper leitete an der Universität der Künste Berlin von 1985 bis 2017 das heutige „UNI.K | Studio für Klangkunst und Klangforschung“ und zusätzlich von 2009 bis 2015 den postgradualen Masterstudiengang Sound Studies, ebenfalls UdK Berlin. Seit 2013 lehrt Martin Supper regelmäßig als Gastprofessor am Shanghai Conservatory of Music.

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